Für die Betreuer*innen bedeutet der enge Kontakt auch ein Risiko. „Wenn eine Situation brenzlig wurde“, erinnert sich Barzan, „wenn ich Jürgen angeschrien und angegangen habe, dann ist er einfach stehengeblieben und hat mich mit meinem eigenen Benehmen konfrontiert ...“

„... Ich fand das ganz schön mutig. Und es hat mir die Lust genommen, so unkontrolliert zu reagieren.“

Durch das Boxtraining lernt der Jugendliche, Regeln einzuhalten und einzustecken. Und dass Respekt keine Einbahnstraße ist. Wer respektiert werden will, muss auch andere ­respektieren – und sich selbst.