[verstehen]

Gehörlosen geht es nicht viel anders. Deshalb hat eine Gruppe von gehörlosen H&M-Mitarbeitern aus Stuttgart, zusammen mit der Gesamt-Schwerbehinderten-Vertreterin, Ruza Martinovic, ein großes Plakat entwickelt: Darauf sind die wichtigsten Ausdrücke für den Alltag in Gebärdensprache-Gesten abgebildet – vom „schönen Wochenende“ bis zur Damenoberbekleidung. 

Damit klappt der
Arbeitsalltag besser.

Wenn aber größere Besprechungen angesetzt sind, brauchen Mitarbeiter wie Kathrin und Lilia einen Gebärdendolmetscher, oder zumindest jemanden, der die wichtigsten Ergebnisse für sie aufschreibt. Und obwohl in dem Store, in dem Kathrin ursprünglich arbeitete, alle ihr Bestes gaben und offen aufeinander zugingen, fühlte sie sich manchmal allein.
Lilia, die in Heidelberg arbeitete, ging es ähnlich. Aber als es H&M gelang, die zwei gehörlosen Modefans im gleichen Store zusammenzubringen, waren beide glücklich – und verstanden sich auf Anhieb.