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Inzwischen absolvieren Kathrin und Lilia ein Training für Visual Merchandising, die Gestaltung von Store und Schaufenstern, – eine Aufgabe, die sie fasziniert, die ihnen allerdings auch eine harte Nuss zu knacken gibt: In Meetings werden öfter englische Begriffe benutzt. 

Deshalb möchten
sie Englisch lernen.

„Sich eine Fremdsprache anzueignen, ist für jemanden, der gehörlos ist, unglaublich schwer“, erkärt Iris Meuer. Doch Lilia und Kathrin freuen sich so darüber, dass man ihnen sowohl die Arbeit im Visual Merchandising wie auch das Englischlernen zutraut, dass sie sich voller Motivation in die neue Aufgabe stürzen.

[helfen]

Doch nicht nur Gehörlose wie Lilia und Kathrin profitieren vom Einsatz, den H&M in Sachen Inklusion bringt.

„Das ganze Team gewinnt, wenn Gehörlose mit an Bord sind“,

macht Iris Meuer klar. „Dann steht jeder vor der Heraus­forderung, einmal über seine Art der Kommunikation nach­zudenken. 
Und er lernt, sich nicht nur auf seine Ohren zu verlassen, sondern stattdessen genauer hinzu­sehen: Gesichtsaus­drücke, Gesten und andere ­optische Signale verraten viel, was man gern ,überhört‘.

Das ist für uns alle wichtig.

Wir verstehen uns als ­lernen­de Organisation – und gemeinsam mit vielen tollen Kolleg*innen in den Stores, den Inklusionsbeauftragten der Areas, den Schwerbehindertenvertretungen und der GSV sowie den Betriebsräten vor Ort machen wir immer neue Erfahrungen.“